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Bullitt

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1

Donnerstag, 5. Mai 2011, 18:06

Tonart raushören, aber wie?

Moin,

Ich hätte gern mal gewusst ob es eine schnelle und einfache Variante gibt bei einem X-Beliebigen
Stück die Tonart rauszuhören. Ich kann mich an das Kapitel nur noch düster erinnern und vielleicht kann
mir da einer von Euch mal auf die Sprünge helfen.

Ich würde halt gerne mal über Songs solieren und die einzelnen Patterns hab ich auch noch im Kopf,
aber der Teil der Harmonielehre ist mir irgendwie entfallen. (Jaja das Alter :ugly: )

Danke schonmal und Gruß
Gib dem Luder ordentlich Puder!

2

Donnerstag, 5. Mai 2011, 21:15

Würde mich auch interessieren. Ich spiel einfach immer zum Song bis ich in der richtigen bin... :whistling:

Hmm, gibt da bestimmt ne App ;)

13.Melody

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3

Freitag, 6. Mai 2011, 08:16

Ich hab zwar auf der Uni sowohl Harmonielehre als auch Gehörschulung, aber in der Praxis tu ich mich mit solchen Dingen noch ziemlich schwer. :huh:

Um welches Raushören gehts euch denn?
Generell die Tonart des Songs? Bsp: es ist in G-Dur -> klassische Akkorde währen. G,C,D, Em, Am, ev. A..
Dann wirds happig, weil dazu bräuchte man (abgesehen vom Tongeschlecht) ja ein absolutest Gehör. Wenn das der Fall wäre würdet ihr aber nicht fragen. :D

Oder wisst ihr vielmehr die Tonart, nur nicht welcher Akkord gerade gespielt wird?
Das ist "lernbar" zwar alles andere als einfach -zumidnest für mich- aber es gibt einfach gewisse Muster und Wechsel die man üben kann und dann in der Praxis einfach zusammenstößselt.
zb. der Song ist in G und die ABfolge D->G klingt eindeutig schlüssig (in der Musiktheorie bezeichnet man das als (autentische) Kadenz).
Genauso aber auch der Ablauf C->G das ist dann eine plagale Kadenz.
Auch der Verlauf D->Em hat einen Namen: Trugschluss.
Warum das so ist können wir ja jetzt mal weg lassen, wichtig ist, dass gibt es in allen Tonarten (klarerwiese nur transponiert).
Falls man diese Abläufe drin hat, kann man sich daran entlanghanteln.
Eine andere Möglichkeit wäre einfach so gut in dem Stück/der Tonart eingehört zu sein, dass man unabhängig vom Zusammenhang grob schätzen kann was gerade Sache ist.
Geht natürlich nur dann, wenn nicht moduliert wird (die Ursprungstonart nicht verlassen wird).

Lg Jakob
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Thomas

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4

Freitag, 6. Mai 2011, 21:14

Das hört sich echt verdammt kompliziert an ^^

13.Melody

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5

Freitag, 6. Mai 2011, 22:44

Falls esdich beruhigt, in der Theorie ist das ganze viel einfacher.
Ich stöpsle daran gerade Praktisch rum.. ende vom Semester gibts dazu ne Prüfung (neben anden gehörschulischen Themen).. :S
Daher bin ich gerade ziemlich versucht das auf die Reihe zu kriegen, aber der Weg ist lang und steil. ;(

Lg Jakob
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Js-Blues

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6

Samstag, 7. Mai 2011, 15:24

Na wenn du die Licks weißt ist das doch schon 3/4 der Miete. Du brauchst doch nur die Einzeltöne zu nehmen und dann weißt du was da für ne Tonart verlangt wird. Aber Achtung. Ich hab mittlerweile mindestens 5 Songs im Repertoire die die Tonart während der Soli mindestens 2 mal wechseln. z.B: B auf G oder anderer Song B auf G#. Dann sollte man noch diverse unterschiedliche Skalenmuster lernen. Ich für meinen Teil komme überwiegend mit DUR und harmonisch Moll bei meiner Mucke aus. Das ist aber immer Stil- und Songabhängig. Ein toller Instrumentalsong in A-Dur z. B. ist Jessica von den Allman Brothers.

Beste Grüße
JH

hinjo89

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7

Samstag, 7. Mai 2011, 17:57

Wow, warum haben die so viele Schlagzeuger/Percussionisten??

Zum Thema: Nen Grundton findet man find ich recht leicht wenn man einfach n paar Töne mitspielt... Und dann hat man mit Pentatoniken die halbe Miete... Ich spiel den Rest immer irgendwie nach Gehör, das klappt auch meist ganz gut, mein Können is allerdings auch nich zu vergleichen mit Leuten, die wirklich Ahnung davon haben^^

Also, einfach probieren und wenns wirklich gut werden soll führt glaube ich kein Weg am sturen Skalen-üben vorbei...

Gruß Johannes
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Js-Blues

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8

Sonntag, 8. Mai 2011, 13:29

Das ist der typische Allmans Sound, alles klingt ungleich fetter dadurch
Beste Grüße
JH

Timo

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9

Mittwoch, 11. Mai 2011, 08:41

Also ich machs auch so ,das ich versuche die Basstöne mitzuspielen, wenn die grund-akkorde dann drin sind haste meistens mit dem ersten ton bzw. akkord auch die tonart, einfach dann versuchen und drüber-solieren in penta oder so, damit komm ich ganz gut klar als theorie-nerd :D
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Bullitt

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Mittwoch, 11. Mai 2011, 10:21

Aber wenn ich die Tonart nun anhand der Basstöne ermittelt habe, muss ich mich doch Zwangsläufig
mit dem Aufbau befassen, um den Spannungsbogen im Solo zu berücksichtigen...oder wie oder was.

Bin ja schonmal beruhigt, dass ihr euch da auch schwer mit tut! :xD:


(vielleicht denk ich auch einfach zu kompliziert)
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11

Mittwoch, 11. Mai 2011, 13:59

Also dann nochmal zum mitschreiben :pfeil:
Als erstes die Akkorde raushören und deren Dreiklangtöne aufschreiben, dann sollte zumindest ein bisschen klar sein wie sich ne Moll und Dur Tonleiter aufbaut
Beispiel C-DUR: C D E F G A B C, Da sollten alle Töne der Akkrode enthalten sein, z.b. G-Gur: G B D, amoll; A C E, Bmoll: B D F# ___ halt nein, da ist ja ein F# mit drinne!!! :ahahaha: :ahahaha: Der Akkord passt da nicht mit rein
Beste Grüße
JH

Timo

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12

Donnerstag, 12. Mai 2011, 16:10

So kompliziert ist das nicht....wiegesagt, versuch einfach das lied laufen zu lassen und anhand der e- und a-saite die töne des basses rauszufinden, nach bisschen übung geht das recht gut. Dann haste mit den tönen ja oft auch gleich die akkorde (ist ja oft gleich, nur moll oder dur evtl., seltenst dann so sachen wie Eb7#9 oder so)...Einfach mitspielen oder weiter hören, sollte ganz gut gehn. Einfacher ist natürlich wenn de die tonarten alle im kopf hast, wie JS schreibt, das wenn du z.b. akkorde hast weisst : Das kann nur C-dur tonart sein oder umgekehrt du weisst, wenn de die tonart c-dur hast welche akkorde darin vorkommen. Aber das ist wieder auswendig lernen. Das andere musik, glaub ich bzw. bild ich mir immer ein :D kann oft sachen spielen weiss aber nicht was ich spiele bzw. wie das dann heisst oder so...so ist das eben.
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13

Donnerstag, 12. Mai 2011, 16:33

Ziemlich hilfreich is es, mal den Quintenzirkel zu lernen... Da kannst du dann ganz leicht die wichtigen Akkorde für ne Tonart rausfinden...
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Donnerstag, 12. Mai 2011, 17:00

Richtig, der liegt seit jahren schon in nem Ordner von mir rum :D BIn einfach ne faule sau, will immer nur spielen....
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Donnerstag, 12. Mai 2011, 17:38

ich hab immer versucht, die passende Pentatonik zu finden und dann auf DUR oder MOLL zu erweitern und wenn du dann mal bei Hendrix bist der hatte so irre sachen wie phrygisch drin :D
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Donnerstag, 12. Mai 2011, 19:57

Ist Pentatonik nicht ein japanischer Kamerahersteller? Und der Quintenzirkel ein Instrument aus dem Geometrieunterricht in der Schule? Ich weiß nicht, ich weiß nicht... :D :D :D

Menschen, die Musik von einem Blatt Papier mit schwarzen Linien und komischen Zeichen spielen waren mir auch schon immer suspekt ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rokett« (12. Mai 2011, 22:58)


Phil

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Donnerstag, 12. Mai 2011, 20:32

Ich kann beides, und behaupte mal das es auch notwendig ist :thumbsup: Raus hören kann man nur wenn man auch das Gehör dazu hat und Musikalisch ist :) Ich kenne einen der kann vom Blatt alles Spielen, aber raus hören, ne alter is nich bei dem! Dann kenne ich einige die können nicht mal richtig Lesen, aber Spielen dir alles was du willst nachdem sie es einmal gehört haben :) Was soll man da sagen?
Gruß Phil
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Timo

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18

Freitag, 13. Mai 2011, 08:29

Tja, so ist das..Musik kommt ausm bauch und aus den fingern, nicht vom blatt, zumindest im "normalen" rock-bereich sach ich einfach mal (bitte nicht schlagen jetzt). Ich kann raushören, nicht alles, aber vieles, vom blatt spielen nur wenn keine noten da stehn sondern akkkorde oder tabs, aber einfacher ist ich kenne das lied schon. Ist vielleicht nicht optimal, aber wenn de nicht im orchester oder so spielst gehts denke ich auch so. Denke wenn man selbst stücke schreibt ist es dann nochmal sinnvoller wenn man theorie büffelt. Aber: Der Antrieb kommt von alleine, so ist das bei mir zumindest, wenn man nicht weiter kommt bzw. was draufschaffen muss zum weiterkommen dann mach ich das eben.
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19

Freitag, 13. Mai 2011, 10:08

Ich hab das mit den Tonarten irgendwie überhaupt nicht verstanden.
Nehmen wir einfach mal 3 Akkorde, A/D/E in dauerschleife, welche Tonart ist es dann?
A weil es der erste Akkord ist?

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Freitag, 13. Mai 2011, 10:40

Das Ganze ist dann deshalb in A-Dur weil alle passenden Akkordtöne drinne sind
A-Dur: A C# E
D-Dur: D F# A
E-Dur: E G# B

Du kannst in dem Fall a Harmonisch Moll und auch A-Dur drüber nudeln
Die Mischung aus beiden machts dann spannend ;-))
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Beste Grüße
JH

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