Sie sind nicht angemeldet.

21

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 19:14

ich halt das so:

contra klassisch: 1. spiel mir mal ein D-dur Strumming ohne mitwabbernder e-saite....und ich meine open chord ;-)
pro klassisch: 2. lagenspiel mit überdehnten zeige-oder kleinem Finger... daumen drüber und es wird weh tun.

vorteile klassisch:
solo, pentatonik, fingerübungen (spinne,...), shredding

vorteile nicht klassisch:
festerer griff bei open chords, abdämpfen e-saite, hammer-ons/pull-offs in oberen lagen auf diskant saiten, kipptechnik leichter (meiner meinung nach), bending-feel, 4 finger chords + extra basston(daumen)

imho sollte man sich die vorteile jeweils schnappen und das kombinieren erlernen.
ich finds auch ehrlich gesagt immer noch ganz schlimm, dass in büchern nur der eine ansatz drin steht.

13.Melody

Insider

  • »13.Melody« ist männlich

Beiträge: 520

Wohnort: Österreich, Tirol/Graz .. ja nach Zeit

Beruf: Student, Elektrotechnik - Toningenieur

Equipment: dies und jenes..

  • Nachricht senden

22

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 21:10

Naja sind wir mal erlich welche haltung ist für einen Anfänger leichter?

In jedem Fall die mit dem Daumen oben drüber. Man beginnt ja auch eher mal mit leichten Akkorden bzw. leichen Melodien wo man den 4ten Finger nicht braucht.
Da ist die Notwendigkeit der klassischen Technik nicht so unmittelbar gegeben.
Wenn es nun gleich zu beginn freigestellt wird (was es mMn in etlichen Büchern wird) dann kannste dir ausrechnen wie die "Kinder" spielen werden.

Ich hab mir die klassische Haltung erst nach 2-3 Jahren angeeignet.
Für mich ist das die richtige, weil ich halt primär klassische Stücke spiele und den klassischen Gitarrenstil pflege.
(Man das klingt viel zu hochnäsig, für mein Können)
Jedoch war das Umlernen jetzt nicht sooo easy going.

Das möchte ich anfängern ersparen.
Zumal ich das Gefühl hab, die "Daumen oben drüber"-Haltung lernt sich sehr schnell und leicht.
Diese also bei Bedarf (siehe Post über mir) nachzulernen dürfte nicht schwer sein.

Lg Jakob
FROG - fully rely on God
Gott liebt dich :)

Timo

-Supporter-

  • »Timo« ist männlich

Beiträge: 2 147

Beruf: Angestellter

Equipment: Tele´s und Strat, Vintage SG, Statesman Dual EL 84, Ibanez Artists, Crafter Western, Treter

  • Nachricht senden

23

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 09:02

Naja, ich finde das alles wiegesagt überflüssig zu diskutieren, jeder wie er am besten klar kommt, is genauso mit "so musst du das plec halten, so ist falsch, barree nur so oder so, g-dur greifst du bitte so und e-dur so...."...alles quatsch, wenn man krämpfe bekommt. :D
...Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt...

Js-Blues

Roadie

  • »Js-Blues« ist männlich

Beiträge: 1 108

Wohnort: Dachsenhausen

Beruf: Mediengestalter

Equipment: Diverse Gitarren, siehe Homepage

  • Nachricht senden

24

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 11:50

Na beim G bin ich penibel, weil ab dem Zeitpunkt wo man ein Gsus4 oder G9 spielt wirds mit der einen Griffhaltung schwer. Beim G sollte man den Akkord auf beide möglichen Arten erlernen.
Beste Grüße
JH

Timo

-Supporter-

  • »Timo« ist männlich

Beiträge: 2 147

Beruf: Angestellter

Equipment: Tele´s und Strat, Vintage SG, Statesman Dual EL 84, Ibanez Artists, Crafter Western, Treter

  • Nachricht senden

25

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 14:48

Naja, gsus4 und g9 waren mir jetzt eh wieder fremd, aber hab gesehn kannste so oder so greifen, auch mit barree...Dann greif ich den G-dur open eher falsch, sprich mit zeige- und mittelfinger auf e und a-saite, müsste dann klassicherweise eher mittel und ring sein um den gsus4 offen besser greifen zu können bzw. zum wecheln...aber geht schon, brauch die akkorde nicht bisher ;)
...Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt...

13.Melody

Insider

  • »13.Melody« ist männlich

Beiträge: 520

Wohnort: Österreich, Tirol/Graz .. ja nach Zeit

Beruf: Student, Elektrotechnik - Toningenieur

Equipment: dies und jenes..

  • Nachricht senden

26

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:07

Wie kann man im Barre Gsus9 greifen?
Irgendwie fehlt mir da ein Finger..

Lg Jakob
FROG - fully rely on God
Gott liebt dich :)

Timo

-Supporter-

  • »Timo« ist männlich

Beiträge: 2 147

Beruf: Angestellter

Equipment: Tele´s und Strat, Vintage SG, Statesman Dual EL 84, Ibanez Artists, Crafter Western, Treter

  • Nachricht senden

27

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 17:01

Ging glaub ich um Gsus4 und G9 ohne sus ;) hab da im netz halt so bildchen zu gefunden, a-typ, e-typ usw...kein plan, musste mal googeln.
...Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt...

Beiträge: 33

Beruf: Tieftondienstleister

Equipment: Fender Jazzbass BJ ´71, Musicman Stingray, Markbass F1 und New York 604 Cabinet, EBS Pedale

  • Nachricht senden

28

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 17:54

Ich schließe mich der Meinung an, dass man Greifen sollte wie es für einen selber am komfortabelsten von der Hand geht. Natürlich gibt es Schulbuchhaltungen (Daumen hinter dem Hals), und das ist auch gut so, aber man sollte nicht den eigenen Stil ignorieren.
Ich greife auch intuitiv mal über den Hals hinweg (z.B. D mit f# im Bass o.ä.) und bei anderen Akkorden halt dahinter.
Man sollte sich auch ein wenig davon lösen immer nur die normalen Wandergitarrenakkorde und Barreakkorde zu benutzen. Es gibt schöne Umkehrungen zu jedem Akkord. Warum nicht mal in der siebten oder neunten Lage spielen. eröffnen sich ganz neue Klanghorizonte. :-)

Wünsche einen schönen Abend.
"Funk is what you don´t play" (Maceo Parker)

13.Melody

Insider

  • »13.Melody« ist männlich

Beiträge: 520

Wohnort: Österreich, Tirol/Graz .. ja nach Zeit

Beruf: Student, Elektrotechnik - Toningenieur

Equipment: dies und jenes..

  • Nachricht senden

29

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 18:33

"sus" steht meines Wissens nach für "suspended" was in dem Fall soviel heißt wie Vorgehalten.
Typisch ist die vorgehaltene Quart auf die Terz.

Wenn ich sus9 schreib, dann halte ich die Sekund (None) auf die Terz (Dezim) vor..
Ergo ich darf eigentlich keine Terz im Klang haben. Womit mein Posing oben natürlich Blödsinn war, weil das mit dem Finger gilt nur für G9.
Bei Gsus9 hab ich ein generelles Problem.

Aber das ist jetzt nur blödes i-tüpfchen reiten von mir sorry. :S

Ich werde mal das Netz nach einem G9 & Gsus9 absuchen...

Lg Jakob
FROG - fully rely on God
Gott liebt dich :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »13.Melody« (8. Dezember 2011, 18:43)


30

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 22:42

mit der zahl 9 verhält es sich bei der akkordsymbolik so:

eine kl. septime und eine gr. sekunde sind im akkord enthalten. das ersetzt deswegen noch nicht die terz.

sus soll aber die terz ersetzen. demzufolge wäre dies ein sus2 akkord mit kleiner septime. diese schreibweise ist aber unüblich, man schreibt eher G7sus2

G9sus wiederum existiert, das ist aber ein sus4 akkord mit zusätzlich gr sekunde und kl septime.

kurz:
Gsus9 entspricht G7sus2
G9sus = G7sus4add9

scheißtheorie!!! :)

Isegrim

Neuling

  • »Isegrim« ist männlich

Beiträge: 22

Wohnort: BaWü (seit 2010)

Beruf: Dipl. Ing.

  • Nachricht senden

31

Freitag, 9. Dezember 2011, 08:52

Imho bringt es mindsickapesauf den Punkt. Ich persönlich nutze den Daumen gerne mal für die Basssaiten. Bsp. D(4/9)/F#. Da nehme ich lieber den Daumen für das F# und kann gleichzeitig die A-Saite damit dämpfen, als dass ich den D-Akkord mit den Fingern 2, 3, 4 halte und der kleine Finger auf der e-Saite hin und herfliegt.

rocksau

unregistriert

32

Samstag, 10. Dezember 2011, 10:52

Bei der Handhaltung geht es mMn um den Weg den man zurücklegt um vom einen Akkord zum nächsten zu kommen, oder von einer Lage zur nächsten und da ist die klassische Haltung die mit dem kürzesten Weg und geringsten Widerstand.
Wenn man jetzt den Daumen um den Hals wickelt und immer so spielt und mal die klassische Haltung probiert, wird man das natürlich nicht so sehen, der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier, spricht ja auch rein gar nix dagegen, das sich jeder die Finger so verknotet wie er es für richtig hält, nüchtern betrachtet bleibt die klassische aber einfach die ideale Handhaltung.
Greift mal ein stinknormales D-dur mit dem Daumen über dem Griffbrett(so wie es fast alle machen) und dann ein F-Barre mit em Daumen in der Mitte des Griffbretts (machen auch fast alle so).
Dann greift ihr das D auch mal mit dem Daumen in der Mitte des Griffbretts und wechselt dann, man sieht sofort, das der Aufwand den die Hand betreiben muss um den Akkord zu wechseln geringer ist. Die Spielweise/Haltung ist de facto einfach effektiver und verbraucht weniger Energie.

Wirklich Diskussionswürdig ist es nicht, es werden nur die aller wenigsten ihre Wohlfühlzone verlassen wollen, was auch OK ist.
Ich hab es nach über 15 Jahren getan und bereue es kein Stück, wenn ich auch gerade bei den offenen Akkorden immer noch in alten Verhaltensmustern stecke. Aber da das spielen von single notes für mich eh von größerer Bedeutung ist war die Mühe es wert. Jedes Solo, jedes Lick, was ich schon vor zig Jahren spielen konnte, hat deutlich an Qualität gewonnen, ganz zu schweigen von neuen Stücken, weil ich meinen Daumen "umgepflanzt" habe;)

Ist halt auch immer ne Frage, was man erreichen will und wie man sich weiterentwickeln will, oder ob man so wie es ist zufrieden ist. Für mich ist Gitarre spielen ein Prozeß der erst mit meinem Tod enden wird und zu einem Prozeß gehören auch Veränderungen, kleine und große, einzig den Mumm es auszuprobieren muss man haben.

In diesem Sinne, jeder wie er will, et muss nur rocken :nummer1:

Ähnliche Themen

Social Bookmarks