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Karmine175

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 13:07

Anfänger o. Fortgeschritten

Hallo Lefty,

ich hätt jetzt einfach mal eine dumme frage, einfach nur mal um meine Fähigkeiten zu messen. Ich brauche ein Messlatte an der ich mir orentieren kann.

Ich versuch mir zurzeit Behind Blue eyes von Limp Bizkit beizubringen und komm auch gut voran. Kann zwar noch nicht alles zusammen spielen aber das wrid schon :)

So. Jetzt würd mich einfach interessieren, was ihr meint.

Denkt ihr Behind blue eyes gehört noch noch zu den Anfängernummern oder schon zu den Fortgeschrittenen?

Ich will wissen ob ich mich noch zu den anfänger zählen soll oder zu den Fortgeschritteten.

Mir ist natürlich klar, dass man anhand von diesem einem song nicht eine klare aussage treffen kann. Aber mich würd trotzdem interessieren wie ihr den schwierigkeitsgrad einschätzt, wenn man diese sauber spielen kann.

Liebe Grüße
Karmine

Thomas

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 13:47

Ich denk mal irgendwo dazwischen :cat:

Wespafan

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3

Mittwoch, 1. Februar 2012, 16:48

?????????????

Eigentlich ist dies ja eher ein Stück, bei dem es ein wenig auf Fingerpicking ankommt, oder ???? D.h. Du zerlegst, möglichst mit Deinen Fingern, die einzelnen Akkorde. Wenn Du dies einigermaßen beherrscht und auch die richtige Abfolge der einzelnen Finger hinkriegst, biste auf alle Fälle schon ein wenig weiter, als nur beim bloßen Schrammeln von Akkorden.

Wichtig ist ja eher, von welcher Seite Du das Thema grundsätzlich angehst. Machst Du es nach der Peter Bursch Methode, wirst Du irgendwann feststellen, dass Dir einige elementare Grundkenntnisse auf Dauer fehlen werden, weil der gute alte Peter, der ja quasi bei mir um die Ecke wohnt, Dir nicht richtig erklärt, wie manche Zusammenhänge auf der Gitarre sind. Du kannst einige Dinge zwar schnell spielen, Musiktheorie bleibt da aber auf der Strecke. Die solltest Du möglichst zügig über andere Medien zusätzlich lernen.

Gut spielen kannst Du meiner Meinung nach, wenn Du frei über ein Stück in Deiner eigenen Art improvisieren und solieren und Stücke auf Deine eigene Art interpretieren kannst. Das ist aber ein Prozess, der eigentlich nie abgeschlossen ist und sich fortlaufend weiterentwickelt. Als ich damals die ersten Lieder normal mit Akkorden begleiten konnte (3 Akkorde für ein Halleluja), war ich stolz wie Oskar. Dann lernte ich langsam den Wechselschlag. Ab da habe ich dann aber gleichzeitig das Akkordzerlegung und einzelne Skalen gelernt.

Lange Jahre fühlte ich mich aber "öffentlich" maximal in der Lage, die Rhythmusgitarre zu spielen, weil meine Improvisationen nur zu Hause klappten und sich irgendwie auch immer unperfekt angehört haben. Das hat sich erst ganz langsam geändert.

Wo Du Dich da befindest kann man ohne Hörproben nur schwer sagen und macht sich ja auch an Deinem eigenem Anspruch fest. Ich glaube jedoch, dass man, wenn man sich selbst kritisch betrachtet, irgendwie immer mit irgendetwas (das man gerade lernen will oder wo man sich weiterentwickeln möchte) im Bereich Anfänger einzustufen ist.

So sehe ich das und ich spiele seit meinem 16. Lebensjahr Gitarre und bin nun 41 Jahre alt.

LG
Lars


Karmine175

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4

Mittwoch, 1. Februar 2012, 17:04

Das ist ja mal ne große Antwort. Du hast mit allem Punkten natürlich vollkommen recht.

Vor allem mit Musiktheorie etc. etc.

Mit meiner Frage, habe ich jetzt nur mal die Fingerfertigkeit gemeint, das Picking sauber und Orignialgeschwindig spielen zu können und natürlich die Akkorde dazwischen.

Eine Hörprobe kann ich leider aufgrund nicht vorhandenem Equiptments leider nicht liefern.

Vielleicht hätte ich mich etwas genauer ausdrücken sollen.

Sagen wir mal so.

Fehlt es euch eher schwer oder leicht die Nummer zu spielen???

Ich spiel seit 5 Jahren Gitarre und komme so "lala" zu recht.

Wenn jetzt 10 weitere Leute schreiben, ich spiel seit 3 Wochen und kann das lied vorwärts und rückwärts spielen, dann sollte mir das zu denken geben.

Mich interessiert das Thema vor allem, weil ich mich zurzeit in einer schweren "Ich entwickel mich einfach nicht weiter" phase befinde :)

Wespafan

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 20:59

Erst mal sorry für die Grammatik- und Schreibfehler, die ich in meine Antwort reingessemmelt habe. Sind mir gar nicht aufgefallen, als ich das geschrieben habe.

Naja, ich glaube ehrlich gesagt nicht, das dieses Stück "mal eben" jemand spielen kann, der gerade mit der Gitarre angefangen hat. Fängt ja fast keiner mit Singlenotes oder Fingerpicking an. Das braucht ja dann schon ein wenig Zeit bis man seine Finger koordinieren kann. Wie schnell man allerdings den Level erreicht hat, ist ja individuell von Mensch zu Mensch verschieden und hängt ja nicht unwesentlich damit zusammen, wie hoch das wöchentliche Arbeitspensum ist und ob man für sich selbst eine Art Wochenplan entwickelt hat, was man genau schaffen will.

Da aber nicht jede Woche gleich abläuft (Stress zu Hause, im Beruf, weitere Hobbys), sollte man das alles letztendlich auch nicht so verbissen sehen...... und ja, es gibt Phasen, da wirst Du der Meinung sein, Du entwickelst Dich nicht wirklich weiter. Das ist auch völlig normal. Mal dauert diese Phase ein wenig länger an, mal geht es aber auch schneller wieder vorbei. Manchmal übe ich einige Liedpassagen und kriege die an dem bestimmten Tag einfach nicht auf die Kette, dann, am nächsten Tag, nachdem ich den speziellen Lauf mehrfach im Gedanken durchgegangen bin, klappt er plötzlich am nächsten Tag wie geschmiert.

Ausserdem gibt es Typen, die lernen einfach schneller. Andere brauchen einfach länger. Je älter man wird, desto langsamer gehn bei mir neue Sachen. Theoretisch weiß ich, was ich machen muss, die Arthrosefinger wollen aber nicht immer so schnell, das ist oft harte Arbeit bis es fließt.

Aber ehrlich:

IST DOCH AUCH SCHEISSEGAL, WIE SCHNELL DU BIST. HAUPTSACHE, ES MACHT DIR SPAß !!!

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 09:01

Meinst du das?


Das schwierige daran ist, das mit dem Plektrum zu picken. Die Akkorde sind klassisch für so ne Art Song einige Sus2 und 6er Akkorde im Picking damits schön klingelt. Ich finds jetzt nicht so schwierig, ich würd den Song aber auch nicht spielen find den nicht so doll - wie eigentlich alles von den Who - wegduck ;) :pflaster:
Beste Grüße
JH

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 14:58

1. genau, ist von The Who :D 2. wenn es sauber klingt biste schon eher ein fortgeschrittener, anfänger sind für mich jetzt neulinge die den akkord-wechsel zwischen Am-Cdur-Em usw lernen, einfach um ein gefühl zu bekommen. Wichtig ist, sauber greifen, lieber langsamer üben, öfter wiederholen usw...der rest ist egal, kommt mit der übung. Wenn du nicht weiterkommst : Unterricht ! Hat mir z.b. sehr geholfen. und die leute die nach paar wochen der neue Jimmy sind: :sprichzurhand: Kannste knicken solche aussagen.
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Donnerstag, 2. Februar 2012, 15:51

ich nimm seit 5 jahren unterricht -.- ihr versteht?

Timo

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 16:42

JA dann, kann dein lehrer doch am besten beurteilen, wir hier ja nicht wirklich. Kommt ja auch auf sovieles an, Talent, Übungseifer usw...kannste nie so pauschal sagen. Ich spiele seit mehr oder weniger 18 jahren, würde mal sagen 10 jahre wirklich kaum bis gar nicht, am meisten hat mir unterricht und jetzt die Band gebracht, da fängste erstmal an dich richtig weiterzu entwickeln. Ich bzw. die anderen bezeichnen mich immer als super rhythmusgitarrist, ist auch absolust meins, soli kram mag ich nicht so, muss es aber bei uns spielen, sind aber nur einfache soli . Bin zu faul zum üben, gerade was soli angeht, die ganzen penta auswendig lernen usw...kann ich nicht, nur die paar standart-tonarten, mehr nicht. Auch keine dur-tonleitern usw.....würde mich auch höchstens als fortgeschritten bezeichnen, aber ist echt schwierig einzuschätzen. Ich sachmal wenn Jimmy 100% war, bin ich vielleicht bei 10-15 % oder so ;) Aber, wichtig bei jedem gitarristen glaub ich : Man lernt nie aus und ist nie perfekt, auch ein Jimmy nicht, auf seine art schon, aber muss man keine angst haben bzw. sich nicht verrückt machen. WEnn man mit dem zufrieden ist was man übt und kommt klar ist alles gut, ich will auch alles können, da ich aber zu faul bin und das nicht mehr so eng sehe gehts mir gut mit dem was ich heute kann, mal mehr mal weniger.... :D
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Donnerstag, 2. Februar 2012, 17:35

@Timo:

Da hättest Du ja gleich meine Beiträge zitieren können :D Nix anderes habe ich ja geschrieben. :thumbsup:


Lars

Timo

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Freitag, 3. Februar 2012, 09:04

Zwei doofe ein Gedanke ;) hätte ich ja mal durchlesen können, bzw. so hab ich einfach frei von der Leber weg geschrieben....Is dann wohl was dran :D
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Freitag, 3. Februar 2012, 09:11

Danke erstmal für die aufbauenden Antworten :)

wisst ihr , ich hab nur zu zwei Vergleichsgitarristen engeren Kontakt. der eine ist mein Lehrer der mit über 25Jahren Erfahrung natürlich wie ein Meister spielen kann und der andere ist unser Rhytmusgitarrist aus band der seit ca. 4 jahren spielt und nicht mal einen einfachen Powerchord richtig greifen kann.

:) Danke für eure Antwort. Hat mich gut aufgebaut :D

Thomas

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Freitag, 3. Februar 2012, 10:06

Zitat

der andere ist unser Rhytmusgitarrist aus band der seit ca. 4 jahren spielt und nicht mal einen einfachen Powerchord richtig greifen kann.

Und so kommt man in eine Band? :D

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Freitag, 3. Februar 2012, 10:21

ganz kompliziertes Thema. Er war von anfang in der Band dabei. Er übt nie, weil er schlicht und ergreifend nicht spielen kann und auch kein bock hat es zu lernen (daheim nicht üben aber unterricht nehmen :patsch: :patsch: :patsch: ) aber ich auch kein bock mehr mich darüber aufzuregen. Ich bin definitiv zu alt um mich darüber aufzuregen und außerdem habe das ich schon oft genug getan. Wir sind noch absolut Originalbesetz, dass heisst er war von anfang mit dabei und er hatte einen gewissen Teil dazu beigetragen, das unserer Drummerin jetzt unsere Drummerin ist. :)






Keinen einzigen Akkord spielen können, aber sich Gitarrist einer Band nennen wollen -.- und dann noch ausgerechnet von unserer -.- :hechel: :tired: :tired: :tired: :tired: :tired: X( :cursing: :thumbdown:

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Freitag, 3. Februar 2012, 13:25

Wie heißt das berühmteste Mucker Sprichwort?

Wer übt kann nix!!

Mit solchen Typen hab ich mich am Anfang auch rumgeärgert, Hauptsache es ist cool in ner Band zu sein und rumprahlen zu können.
Da hilft nur eins: Den Typ rausschmeißen oder selbst gehen und was mit dem Rest oder alleine auf die Beine stellen, findest dann schon andere Mucker
Bandname:
Karmine & the Bad Influence haha :musicextreme: :musicextreme:
Beste Grüße
JH

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Freitag, 3. Februar 2012, 18:30

:thumbsup: :thumbup:

Es ist so schön wenn man verstanden wird :) Es geht einem nämlich wirklich auf die Nerven :)

They said, i got a god complex. No.... they're wrong... I'AM GOD!

Timo

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Samstag, 4. Februar 2012, 11:35

@Karmine:haben wir auch bei uns, nein, ich kann ein bisschen spielen, also ich bins dann mal nicht :D mittlerweile kommen wir klar, weil wir nur für spass spielen, aber nervt dann schon oft, weil er immer nur vom blatt spielt..schaumamal was kommt,wa....
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Timo« (3. April 2012, 22:04)


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