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1

Dienstag, 23. August 2011, 11:07

Gitarre einstellen lassen - Kosten- und Zeitaufwand

Tach Leute, da sich meine Westerngitarre (Cort) echt schwer bespielen lässt (man muss die Saiten sehr stark runterdrücken damit nen Ton kommt und bereits nach wenigen Minuten spielen tun mir die Finger weh, anders als bei der E-Gitarre) dachte ich, vielleicht bringt es was, wenn ich die einstellen lassen. Die schwere Bespielbarkeit ist erst, seit ich die Saiten, die der liebe Fixxxer mir aufgezogen hat, gewechselt habe. Da schnarrten die Saiten etwas und ich hab die Halsspannung verändert. Es schnarrt jetzt nichts, aber Spaß macht das spielen nicht. Wie teuer ist so ne Grundüberholung beim Gitarrenbauer durchschnittlich und wie lange dauert das? Ich wollt die Gitarre nächsten Sonntag nämlich eigentlich mit in den Urlaub nehmen.
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Js-Blues

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2

Dienstag, 23. August 2011, 11:13

Die Frage ist, läßt sich die Cort überhaupt richtig einstellen?
In welchen Preisgefüge liegt die Gitarre? Ist der Steg zu hoch oder der Hals verzogen?
Normalerweise gehts über den Halseinstellstab. Und wenn das nicht reicht, sollte der Steg abgeschliffen werden (Unterseite).
Welche Stärke spielst du?
Beste Grüße
JH

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3

Dienstag, 23. August 2011, 11:17

Die Gitarre kostet neu 300€ und mit den alten Saiten hat sie sich leichter spielen lassen. Die Saiten die Fixxxer vorm Kauf aufgezogen hatte waren Ernie Ball Coated Slinky Phosphor Bronze Titanium. Diese sind allerdings sehr kostspielig. Jetzt sind D'addario Phosphor Bronze .010-.047 aufgezogen. Ich habe keine Ahnung ob der Steg zu hoch oder der Hals verzogen ist. Eins von beiden bestimmt. Soll ich einfach mal etwas am Spannstab drehen? (Welche Richtung spannt und welche entspannt?) Ich weiß, dass man damit vorsichtig sein muss, ich werd schon nicht wie ein Verrückter drehen und drehen und drehen. ;) Vielleicht sollte ich auch einfach mal beim Gitarrenbauer anrufen und fragen?

Hm, also irgendwie darf ich gar nich meckern oO
Hab bei der tiefen E-Saite im 12ten Bund 5mm Abstand zum Griffbrett und im ersten Bund 1mm. Dann spiel ich wahrscheinlich einfach nur falsch xD Ist das normal, dass sich Westerngitarren im Vergleich zu E-Gitarren nicht so leicht bespielen lassen?
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »BloodyWrath« (23. August 2011, 11:29)


Timo

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4

Dienstag, 23. August 2011, 12:28

Aaaaaaaaaalso...andere seiten wie vorher kann ja schonmal zu halskrümmungs-änderungen führen. Wenn einer drin ist der sich so einstellen lässt. Aber normal schon denk ich. sollte so um 25,- im fachgeschäft kosten wenn de saitenlage, halsstab und danach die oktavreinheit wieder einstellen lässt. So wars bei mir mit der tele. Meine western damals kam neu, war der steg zu hoch, musste dann abgefeilt werden damit alles tiefer kommt, ab 9. bund ging gar nix mehr mit vernünftig spielen vorher. Aber hat auch nicht viel mehr gekostet glaub ich, einfach mal nachhören.
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rokett

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5

Dienstag, 23. August 2011, 16:51

Hallo Bloody,

wenn du keine Erfahrung mit dem Einstellen der Gitarre hast hier ein kleiner Tipp: Lass selbst die Finger vom Halsstab und sonstigen Sachen, du kannst, ohne genau zu Wissen, was du tust, nur mehr kaputt machen. Deine Idee vom Gitarrenbauer ist ok, es kann auch der erfahrene Gitarrentech aus dem Musikladen deines Vertrauens sein. Je nach Aufwand solltest du so zwischen 20 und 50 Euro dafür bezahlen, dass die Gitte nach deinen Wünschen bespielbar eingestellt wird. Ach ja, dies hat absolut nichts mit dem "Preissegment" der Gitarre zu tun... ;)


Viele Grüße


Roland
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Dienstag, 23. August 2011, 18:14

Danke schön für eure lieben Antworten. Ich werde morgen einfach mal inner Nachbarstadt vorbeifahren und in den Gitarrenladen gehen. (Der hier bei uns inner Stadt hat bei mir verschissen...das is aber ne andere Geschichte).
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rocksau

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7

Dienstag, 23. August 2011, 23:07

Naja ne verhunzte Gitarre kann man durch rumprobieren kaum noch mehr verhunzen.
Der Weg zum Gitarrendoc ist natürlich nicht falsch, aber ich sag mal so, ob er nun die Klampfe abrichtet ohne das du dran rumgebastelt hast, oder nachdem du dran rumgebastelt hast, ist im Grunde egal, vorausgesetzt der Mann versteht sein Handwerk;)
Auf utube findet man diverse Anleitungen zu dem Thema, wo alles step by step erklärt wird.

Man sollte am trussrod immer nur mit 1/4 Umdrehungen arbeiten, der Gitarre Zeit lassen um sich zu setzten, nie mit Gewalt und nie mit Ungeduld ans Werk gehen.

Ich würd mich mal mit Hilfe eines Tutorials (utube, oder auch bei Thomann zu finden) mal ans Werk machen, wenn man es nie versucht, wird man es auch nie lernen, so schwer ist es nun auch nicht und der Weg zum Gitarrendoc kann ja trotzdem jeder Zeit angetreten werden.

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Mittwoch, 24. August 2011, 00:38

Wirklich verhunzt isse nich, spielbar isse noch. Es wird halt nur nach ner Zeit anstrengend das Teil zu spielen.
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Mittwoch, 24. August 2011, 04:54

viel gute info hier, leider auch paar schwachsinnige ansätze, aber so muss das sein im internet! :D

aaalso, was die bespielbarkeit angeht sind western gitarren in der regel etwas schwieriger zu spielen,
dass liegt daran das öfters mal dickere saiten benutzt werden, das tuning bleibt idr aber.
das bedeutet das die spannung der saiten höher ist > es spielt sich schwieriger.

ich habe die gitarre immer auf D gestimmt, also zwei halbtöne tiefer.
der saiten satz war glaube ich ein 12-52er.
schnarren hatte ich selbst nicht. das schnarren kann viele ursachen haben,
holz arbeitet immer, dh es sind von zeit zu zeit korrekturen nötig.
es kann aber auch an der spieltechnik liegen, zb wenn man gerne mal fester in die saiten haut! :ugly:

wenn ich deinen post richtig verstanden habe, ist zu viel zug auf dem hals,
allerdings sollte das bei einem 10-47 set im standardtuning nicht sein.
ich hatte dickere saiten drauf, allerdings habe ich auch tiefer gestimmt = weniger zug.
nach meinen erfahrungen sind da kaum bis sehr minimale einstellungen nötig.

ich würde das ganze dennoch mal vom profi einstellen lassen, lass die nur net am sattel feilen, der sattel ist
perfekt. die stegeinlage ist auch optimal und auf keinen fall zu hoch, lass dir da nichts aufschwatzen.

mfg
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Js-Blues

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10

Mittwoch, 24. August 2011, 08:33

Hallo Bloody,

wenn du keine Erfahrung mit dem Einstellen der Gitarre hast hier ein kleiner Tipp: Lass selbst die Finger vom Halsstab und sonstigen Sachen, du kannst, ohne genau zu Wissen, was du tust, nur mehr kaputt machen. Deine Idee vom Gitarrenbauer ist ok, es kann auch der erfahrene Gitarrentech aus dem Musikladen deines Vertrauens sein. Je nach Aufwand solltest du so zwischen 20 und 50 Euro dafür bezahlen, dass die Gitte nach deinen Wünschen bespielbar eingestellt wird. Ach ja, dies hat absolut nichts mit dem "Preissegment" der Gitarre zu tun... ;)


Viele Grüße


Roland


Das Preissegment hat schon was damit zu tun, aber bei ner Gitarre für 300 Tokken und mehr sollten sich die Sachen beheben lassen. Ich hatte hier schon Gurken von um die 100 Tokken durch meine Gitarrenschüler, da war Hopfen und Malz verloren. Ich kenne Cort nicht, deswegen hatte ich das mit angemerkt. So wie es sich anhört liegts wohl am veränderten Saitenzug. Ich hab bei meiner Acoustic ne Saitenlage von knapp 3 mm am 12. Bund. Hab ich mir so einstellen lassen weil ich doch kräftig zulange. Haben wir damals direkt vor Ort eingestellt und getestet.
Beste Grüße
JH

rocksau

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11

Mittwoch, 24. August 2011, 09:49

viel gute info hier, leider auch paar schwachsinnige ansätze, aber so muss das sein im internet! :D

aaalso, was die bespielbarkeit angeht sind western gitarren in der regel etwas schwieriger zu spielen,
dass liegt daran das öfters mal dickere saiten benutzt werden, das tuning bleibt idr aber.

Die erhöhte Saitenspannung ist nicht auf die 10er Saiten zurückzuführen, sondern auf die verkürzte Mensur der meisten Westerngitarren (vorallem bei Cort), soviel mal zum Thmea schwachsinnige Ansätze!

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12

Mittwoch, 24. August 2011, 10:25

In meinem Gitarrenladen machen die solche Einstellarbeiten teilweise sogar umsonst mit, wenn z.b neue Saiten aufgezogen werden , ist mir schon mehr als 1 mal passiert das der Gitarrenbauer mir bei Übergabe erklärt hat das er den Hals ect. auch gleich noch mit kontrolliert und eingestellt hat

Super service wie ich finde , und gibt dann auch immer Trinkgeld von mir :) :)
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Mittwoch, 24. August 2011, 11:00

In meinem Gitarrenladen machen die solche Einstellarbeiten teilweise sogar umsonst mit, wenn z.b neue Saiten aufgezogen werden , ist mir schon mehr als 1 mal passiert das der Gitarrenbauer mir bei Übergabe erklärt hat das er den Hals ect. auch gleich noch mit kontrolliert und eingestellt hat

Super service wie ich finde , und gibt dann auch immer Trinkgeld von mir :) :)


Na so sollte es auch sein. Ist immer ne Frage des persönlichen Einsatzes und Verständnisses mit entsprechenden Kenntnissen und Fähigkeiten des Guitar-Techs. Hier in Berlin gibt es jede Menge ( zum Teil selbsternannte) Gitarrenspezialisten, angefangen von Leuten wie Lutz Heidelindmannn (Guitardoc), der sein Handwerk absolut versteht und vom Fach ist, bis hin zu diversen Jungbastlern, die meinen, das Rad neu erfunden zu haben. Such dir einen, der sein Handwerk versteht (und nicht nur darüber schwätzt) und dem du selbst vertraust. Ach ja, guter Service ist nicht nur eine Frage des Preises, aber zu verschenken hat niemand was ;)
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Mittwoch, 24. August 2011, 14:40

Wiegesagt, aus meiner eigenen Erfahrung kann ich berichten: so um die 25,- Euro von nem guten gitarrenbauer, halskrümmung, saitenlage und oktvareinheit. Sollte der steg evtl. noch angepasst werden müssen evtl. ein bisschen mehr. Aber fragen kostet ja noch nix, nicht war. Immer diese Endlos-Ratschläger hier :P :D Internet gucken und selber machen...naja...ich würds nicht...
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15

Mittwoch, 24. August 2011, 16:56

viel gute info hier, leider auch paar schwachsinnige ansätze, aber so muss das sein im internet! :D

aaalso, was die bespielbarkeit angeht sind western gitarren in der regel etwas schwieriger zu spielen,
dass liegt daran das öfters mal dickere saiten benutzt werden, das tuning bleibt idr aber.

Die erhöhte Saitenspannung ist nicht auf die 10er Saiten zurückzuführen, sondern auf die verkürzte Mensur der meisten Westerngitarren (vorallem bei Cort), soviel mal zum Thmea schwachsinnige Ansätze!


lies mal etwas genauer ;)
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