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1

Sonntag, 16. Oktober 2011, 22:54

Noten oder Tabs?

Hallo,

ich habe mal eine Frage an euch.

Spielt ihr nach Noten oder nach Tabs?

Liebe Grüße Zaubermaus

rocksau

unregistriert

2

Sonntag, 16. Oktober 2011, 22:56

NAch Gefühl^^

Isegrim

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3

Montag, 17. Oktober 2011, 09:01

Wenn ich etwas mir (einigermaßen) Bekanntes spiele nach meinen inneren Ohren.
Wenn ich etwas Neues spiele nach den äußeren Ohren (also die, die links und rechts am Kopf hängen).
Wenn ich eine Übung mache schaue ich mir vorher die Tabs oder Noten an.
Wenn ich spontan etwas Unbekanntes spielen soll sind mir Noten lieber.

Timo

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4

Montag, 17. Oktober 2011, 10:08

Wie Isegrim. Wenn ich wat neues mach und nicht kenne muss ich mir tabs anschauen, oft nach gehör bei "normalen" sachen, Soli kann ich meist nicht raushören. Aber merk mir dann alles, spiel mit CD oder so mit, tabs nur zum reinkommen bzw. als orientierung, danach kopf und bauch. Noten kann nicht nicht.
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Waygon

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5

Montag, 17. Oktober 2011, 10:36

Wenn ich einen Song lernen möchte, dann natürlich nach Tabs, um die exakten Akkorde und auch die Melodielinie des Solos zu üben.
Wenn ich zu einem Song mein eigenes Solo spielen möchte, dann höre ich mir die Tonart raus und spiele dann meinen Style dazu, also eher nach Gefühl.

Ich bin übrigens der Meinung, das ein genaues Reproduzieren einer Gitarrenlinie niemals möglich ist. Jeder hat schließlich seinen eigenen Stil. Die Tabs oder Noten können immer nur einen Weg vorgeben. Wie man diesen dann beschreitet ist immer eine Angelegenheit der Individualität eines jeden Musikers...

Wie machst Du das denn?

Gruß
Wox
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rokett

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6

Montag, 17. Oktober 2011, 11:12

NAch Gefühl^^


+1 :thumbsup:
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Timo

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7

Montag, 17. Oktober 2011, 12:30

@waygon: Stimmt. Deshalb find ich covern so wie wir das machen oft schwer, weil du soviele stile "bedienen" musst, wir machen das auch oft unser eigen, aber die grundstruktur des liedes sollte dann schon passen, damit man es noch erkennt, es sei denn du machst ne ganz andere musikrichtung und willst die lieder verwursteln, so wie dick brave oder sowas. Beispiel "heavy cross", entweder spielste das genau so oder lässt es besser, dagegen is "eisbär" von grauzone dann bei uns doch seeeehr eigen und geil ;)
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8

Montag, 17. Oktober 2011, 12:49

Ich finde es, für mich, besser nach Noten zu lernen. Noten sagen mehr aus als Tabulaturen. Sprich, Rhythmus, Artikulationen, Dynamik etc. Tabs können eine schnelle, oberflächliche Hilfe sein. Sollte man sich aber nicht dran festbeißen. Tabs könnte ich mit SMS-Abkürzungen vergleichen. Man versteht was gemeint ist, bekommt aber keinen Eindruck von der Emotion des Verfassers, wie z.B. ein Brief vermitteln kann. ;-)

Am besten ist es, seine Ohren zu bemühen. Ich höre mir gerne die Songs ein paarmal an bevor ich meinen Bass zur Hand nehme. Dabei bleiben manchmal schon einige, grundsätzliche Dinge hängen und man versteht den Zusammenhang besser. Am ehesten bleibt die zu spielende Linie hängen, wenn man versucht die Noten selber zu transkripieren. Das schult vor allem das Ohr und dieses Organ ist schließlich das wichtigste, was wir Musiker besitzen. Nicht wahr?
Was ich gerne mache ist, eine Cd mit den zu lernenden Stücken zusammenstellen und diese dann im Auto rauf und runter zu hören. Dann brennen sich die Songs ins Unterbewustsein ein und sind abrufbereit, wenn es darauf ankommt.

Ich halte es für wichtig, nicht nur auf das eigene Instrument zu achten. Sondern vor allem die Melodie zu lernen und darauf zu hören, was die anderen Instrumente machen, wie das Arrangement aufgebaut ist. Man lernt dabei viel über die Instrumente der Kollegen und kann seinen Platz in der Band/Song einfacher finden.

Meiner Ansicht nach, kann nur dann ein homogenes Ganzes entstehen, wenn jeder weiß, was der andere macht. Nur wenn alle beim Spielen auch zuhören, kann eine sinnvolle Interaktion stattfinden.

Meine kleine Montagsphilosophie! ;-)

Gruß
Andreas

P.S. @Waygon; du hast völlig recht damit, dass man seine eigene Individualität nicht verlieren darf. Wenn man covert, sollte der eigene Style und die individuelle Empfindung des Songs zu spüren sein. Besser als das Original wird man nie sein. Aber man kann Songs auf die eigene Weise interpretieren. Dabei entstehen immer wieder mal tolle Versionen des Originals!
"Funk is what you don´t play" (Maceo Parker)

Timo

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9

Montag, 17. Oktober 2011, 14:21

Sehr schön gesagt, würde ich dir recht geben. Nur noten kann ich leider nicht lesen und bin zu faul zum lernen, von daher. Aber ich mach mir auch oft cd´s mit den liedern, spiele mit wenn es die tonart erlaubt und höre sie auch dann öfter im auto. Durch das bandspielen was ich ja erst seit knapp drei jahren machen darf lerne ich sehr viel was zuhören und mitfühlen angeht, ich passe mich oft an die rhythmusfraktion an bzw. höre raus und spiele so wie das lieder an dem tag gerad rüberkommt, is ja nicht immer gleich und manchmal schneller oder sonst was. Gerade das ich keine tabs mehr als hilfe bei proben usw dabei hab hat mich da gut weitergebracht. Man spielt auch viel befreiter auf wenn man nicht noch gucken muss was da gleich kommt, sondern alles im kopf hat bzw. man das lied kennt usw, vorher war es eher hinderlich, die tabs daneben zu haben, man wusste zwar eigentlich wie es geht hat aber trotzdem immer draufgeschaut, was das greifen usw hinderlich machte, da ich ja doch noch öfter auf meine hände achte und gucken muss wo ich hin muss, zuviel drumherum stört da nur, so passt alles.
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C.D.

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10

Montag, 17. Oktober 2011, 15:44

Zitat

Ich finde es, für mich, besser nach Noten zu lernen. Noten sagen mehr aus als Tabulaturen.
Jein.

Noten, zumindest auf die Gitarre bezogen, sagen andere Dinge als Tabulaturen. Jede Note gibt es mehrfach auf dem Griffbrett, diesen Umstand kann man leider nicht darstellen. Genauso wie diverse Spieltechniken (Slides, Hammer-Ons etc.) sich nicht mit Noten darstellen lassen. Wer wirklich wissen will, was gespielt wird, braucht beides.

Schade finde ich bei den meisten Tabulaturen die man im Internet findet, dass so einfache Dinge wie Takte dort nicht mal mehr gekennzeichnet werden, wobei das nun wirklich kein Problem ist. Auch Rhythmus/Schlagmuster kann man mit zusätzlichen Sysmbolen in Tabulaturen darstellen, das macht aber auch kaum jemand.

Auch wenn ich eigentlich keine Noten lesen kann, hilft mir das anschauen aber manchmal doch beim Verstehen von Songs.

Die meiste Zeit spiele ich jedoch einfach nach Akkorden und den Rest nach Gefühl.

Rockopa57

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11

Montag, 17. Oktober 2011, 17:25

Noten? Außer Banknoten kenn' ich keine! :smoker:

Tabs? Kenn ich nur Corega Tabs. Aber brauch ich noch nicht. Gebiss ist noch ok. :tee:

Wenn ich mal Sachen nachspielen will, z.B. mit meiner Lehrerband, dann guck ich meistens bei Youtube nach ner guitar lesson. Da krieg ich auch gleich mit, wo ich was greifen muss. Für Noten wie für Tabs bin ich zu doof, zu alt oder beides. :help:
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Js-Blues

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12

Montag, 17. Oktober 2011, 19:43

Tja Noten Lesen muß man können. hab ich mal gelernt (beim Trompetenlernen) aber auch schnell wieder verlernt (beim raushören lernen - weil es da keine Noten zu gab: Hendrix, Cream, Gallagher etc.)
Tabs finde ich gar nicht so oberflächlich wie hier einige behaupten. Die, die ich hier habe, sind genauso wie es im Song gespielt wird, notiert. Letztenendes kommt's auf die einzelnen Fähigkeiten und Ohren an wie man an einen Song rangeht.
Beste Grüße
JH

13

Dienstag, 18. Oktober 2011, 01:42

Es scheinen keine Konzertgitarristen da zu sein :verwirrt:

Naja, ich sehe Noten und Tabs eher als hilfe und orientierung, beides hilft mir das gehör zu schulen, wichtig finde ich auch, das man das griffbrett kennt, also, welche Saite bei welchem bund in der standardstimmung, oder einer anderen, gittenbediener haben ja reichlich möglichkeiten sich mit allem möglichen zu bedienen....wie kaum ein anderes Instruemnt übrigens, zumindest kenne ich keines, das so individuell angepasst werden kann.
Das leichte drücken der hohen E-saite am bund bund 12 z.B. ist ja E eine Oktave höher, fängt schön an zu quitschen wenn mann dann etwas kräftiger draufdrückt nach dem anschlag, wie kann man das eigentlich notieren in Noten oder Tabs?
Ich finde es wichtig genug das es meinen Horizont erweitert. Das heisst lange nicht das ich gut spielen kann. Aber so langsam wächst das im ganzen zusammen.....

Am allerwichtigsten am Gitarrespielen ist aber was ganz anderes; das beherrschen von schnellen sicheren Griffwechseln, Gefühl, Rythmus und natürlich der anschlag. Wenn man das raushat, hat man 80%, auch bei den Soli.
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Timo

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14

Dienstag, 18. Oktober 2011, 12:07

So sieht es aus, als orientierung und neuem song lernen find ich tabs sehr hilfreich, früher konnte ich auch nix damit anfangen, weil man erstmal die ganzen zahlen zuordnen muss, mit der zeit gehts dann. Mit entsprechendem programmchen dazu, ich nenn jetzt mal keinen namen, hat man dann noch was tolles zum üben, spielt vor und man spielt nach oder mit oder blendet die gitarre aus usw...nunja..Denke als orchestermusiker oder so sind dafür noten unerlässlich, die können ja sachen spielen die aufm blatt stehn auch wenn se die nicht kennen, sowas find ich immer bewundernswert....Aber gehör, gefühl und üben ist das wichtigste bei gitarre denk ich...Gibt bestimmt ein haufen profis die das so machen und keine tabs und noten können oder konnten oder brauchen. Wichtig ist halt das saubere klingen, ob akkord oder soli, egal. Da bin ich auch immer zu schnell bei der sache, der sauberste bin ich denke ich nicht beim Greifen, liegt an meiner faulheit bzw. ungeduld. ;)
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rocksau

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15

Dienstag, 18. Oktober 2011, 14:47

Noten, zumindest auf die Gitarre bezogen, sagen andere Dinge als Tabulaturen. Jede Note gibt es mehrfach auf dem Griffbrett, diesen Umstand kann man leider nicht darstellen. Genauso wie diverse Spieltechniken (Slides, Hammer-Ons etc.) sich nicht mit Noten darstellen lassen. Wer wirklich wissen will, was gespielt wird, braucht beides.

Das stimmt nicht, jede Note auf dem Notenblatt gibt es auch nur einmal auf dem Griffbrett.
Andernfalls wäre es für zb Orchestermusiker absolut unmöglich, unbekanntes im Kontext zu den anderen Instrumenten richtig zu spielen und die köpnnen das.
Wenn du einem ausgebildeten Klassikgitarristen erzählst, man braucht Noten und Tabs um zu wissen was man wo zu spielen hat, dann erntest du nur das :rolleyes: oder das :cursing: , definitiv wirst du nicht das :thumbsup: bekommen, vielleicht noch :hechel:

C.D.

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16

Dienstag, 18. Oktober 2011, 15:43

Zitat

Das stimmt nicht, jede Note auf dem Notenblatt gibt es auch nur einmal auf dem Griffbrett.
Andernfalls wäre es für zb Orchestermusiker absolut unmöglich, unbekanntes im Kontext zu den anderen Instrumenten richtig zu spielen und die köpnnen das.
Wenn du einem ausgebildeten Klassikgitarristen erzählst, man braucht Noten und Tabs um zu wissen was man wo zu spielen hat, dann erntest du nur das :rolleyes: oder das :cursing: , definitiv wirst du nicht das :thumbsup: bekommen, vielleicht noch :hechel:

Gut, dann wissen wir zumindest, dass du kein ausgebildeter Klassikgitarrist bist.

Wir haben die verschiedenen Töne A bis G inkl. Halbtonschritte in verschiedenen Oktaven und verschiedene dieser Töne finden sich in der gleichen Oktave mehrfach auf dem Griffbrett. Bei einer Gitarre mit 22 Bünden gibt es keine 138 verschiedenen Noten. Wie zur Hölle soll man sowas notieren?

Also bevor du jetzt zum nächsten Klassikgitarristen rennst und von dem Trottel aus dem Forum erzählst, beschäftige die lieber mich der Materie, sonst erntest du :rolleyes: :cursing: oder :hechel:

rocksau

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17

Dienstag, 18. Oktober 2011, 16:53

Vielleicht solltest du dich mal ein wenig mit den Noten auseinandersetzen...
Glaubst du ernsthaft Mozart hätte solche Werke komponieren können, wenn das alles nur son Wischiwaschi wäre? Der hat asu dem Kopf raus komponiert und er musste auch niemanden dann wörtlich sagen, das er sich das ne Oktave höher vorgestellt hat, weil es auf dem Notenblatt steht!
Wozu studieren den Menschen Jahre an sowas? Bestimmt nicht, weil sich die Notation auf CDEFGAHC beschränkt.

C.D.

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18

Dienstag, 18. Oktober 2011, 17:01

Zitat

Vielleicht solltest du dich mal ein wenig mit den Noten auseinandersetzen...
Glaubst du ernsthaft Mozart hätte solche Werke komponieren können, wenn das alles nur son Wischiwaschi wäre? Der hat asu dem Kopf raus komponiert und er musste auch niemanden dann wörtlich sagen, das er sich das ne Oktave höher vorgestellt hat, weil es auf dem Notenblatt steht!
Wozu studieren den Menschen Jahre an sowas? Bestimmt nicht, weil sich die Notation auf CDEFGAHC beschränkt.
Dann erklär mir mal wie Mozart 138 verschiedene Noten im 5 Liniennotensystem mit Hilfslinien darstellen würde. Es geht nicht, weil es auch keinen Sinn macht, weil es Noten eben mehrfach auf dem Griffbrett gibt. ;)

13.Melody

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19

Dienstag, 18. Oktober 2011, 17:17

Noten sind DIE universelle Sprache der Musik.
Tabs sind bestenfalls sowas wie ein sehr einschlägiger Dialekt.

Wenn man nur Musik macht in der dieser Dialekt gesprochen wird. Sprich: Rock/Blues/Metal. Kann das reichen.
Doch späterstens wenn man sich für Musiktheoretische Hintergründe interessiert, oder mit anderen Musikern (von anderen Instrumenten) unterhalten will
muss man einfach die Standardsprache der Musik beherrschen.
Klar kann man immer etwas vorspielen und der andere versucht das nachzumachen und einzuprägen, aber das ist sowas wie mit Händen und Füßen zu reden,
zumindest auf Dauer.

- Eine Vollständige Rhythmusnotation bei Tabs geht sicher, ist jedoch irgendwie nicht gebräuchlich, vorallen wie stelle ich werte unter 1/4 dar?
- HammerOn und PullOffs können in Noten mit Überbindungen dargestellt werden.
- Slides hingegen durch gerade Striche zwischen den Notenköpfen. Klar macht das jeder Verleger vielleicht ein wenig anders
aber im Zweifelsfall muss man das halt ausprobieren was besser klingt.
- Wenn man die Saite nicht nach unten drückt sondern den Finger nur auflegt und anschlängt erklingt ein Flageolett.
Notiert werden diese entweder als Greiftechnik oder Klingend (genauere Beschreibung auf Anfrage passt hier nicht wirklich).
- So wie es bei Klaviernoten einen "Fingersatz" gibt (welchen Finger sollte man am besten verwenden) gibts das auch bei den Gitarrennoten. Wenn da ein 2er steht heist das Mittelfinger.
Wenn darüber/runter noch ein 4er in einem Kreis steht, heißt das auf der d-Saite.

Ich weis wenn man nur mit Tabs Gitarrespielen gelernt hat, tut man sich schwer Noten zu akzeptieren. :S

Lg Jakob

PS: Mozart hat in Noten komponiert weil er sich den Klang des jeweiligen Instrumentes bei den entprechenden Tonhöhen und Lautstärken vorstellen konnte.
Jedoch bezweiflich ich, dass er immer ganz genau wusste, wie man das nun auf den unterschiedlichsten Instrumenten am besten umsetzt (eine grobe Vorstellung hatte er gewiss.)
Weil es auch bis zu einem gewissen Grad egal ist!
FROG - fully rely on God
Gott liebt dich :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »13.Melody« (18. Oktober 2011, 17:24)


C.D.

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20

Dienstag, 18. Oktober 2011, 17:27

Klar lässt sich alles irgendwie darstellen, aber in der klassischen Notationsschreibweise leider nicht und das ist eben die "Sprache". Zusatzinfos würde ich da eher als "Slang" bezeichnen. Er steht nicht im Wörterbuch, jeder macht es wie er will, aber irgendwie weiß dann doch fast jeder, was gemeint ist.

@ Rocksau:
Bevor du gleich noch nen Herzinfarkt bekommst, hab ich dir mal ne schöne Übersicht rausgesucht:
http://www.thomasvoigt.de/gbrett.gif

Es geht nicht um die verschiedenen Oktaven auf dem Griffbrett, sondern darum, dass ein und der selbe Ton in der gleichen Oktave mehrfach auf Gitarre spielbar ist. Deshalb ist es bei klassichen Werken eben nicht immer eindeutig, was ich spielen muss. Es kann sich aus dem Kontext ergeben, man kann es versuchen surch zusätzliche Informationen kenntlich zu machen, aber die klassische Notation verliert auf der Gitarre ihre Eindeutigkeit, tut mir leid, wenn da jetzt eine Welt für dich zusammenbricht, aber Mozart war wohl kein Gitarrist, sonst hätte er es vielleicht anders aufgeschrieben.

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